Robert Lembke gehört zu den prägendsten Gesichtern der deutschen Fernsehgeschichte. Über Jahrzehnte führte er durch die Ratesendung „Was bin ich?” und wurde so einem Millionenpublikum vertraut. Wer nach der Robert Lembke Todesursache sucht, möchte meist gesicherte Fakten von Gerüchten trennen. Dieser Beitrag stützt sich ausschließlich auf belegte Angaben aus Archiven und seriösen Nachschlagewerken.
Robert Lembke Todesursache: die gesicherten Fakten
Robert Lembke starb am 14. Januar 1989 in München im Alter von 75 Jahren. Vier Tage zuvor, am 10. Januar 1989, hatte er die 337. Folge von „Was bin ich?” moderiert. Er unterzog sich am Deutschen Herzzentrum in München einer schweren Bypass-Operation und überlebte diesen Eingriff nicht. Die Robert Lembke Todesursache war damit eine Herz-Bypass-Operation, an deren Folgen er kurz nach dem Eingriff verstarb. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Westfriedhof in München.
Steckbrief: Robert Lembke im Überblick
| Angabe | Detail |
|---|---|
| Vollständiger Name | Robert Emil Lembke (geboren Weichselbaum) |
| Geboren | 17. September 1913 in München |
| Gestorben | 14. Januar 1989 in München |
| Alter | 75 Jahre |
| Todesursache | Herz-Bypass-Operation (verstarb an den Folgen des Eingriffs) |
| Beruf | Journalist und Fernsehmoderator |
| Bekannt durch | „Was bin ich?” |
| Letzte Ruhestätte | Westfriedhof, München |
Ein kurzer Blick auf Leben und Wirken
Geboren wurde Robert Lembke 1913 als Robert Emil Weichselbaum in München. Er begann ein Jurastudium, brach es ab und wandte sich dem Journalismus zu (u. a. „Berliner Tageblatt” und „Simplicissimus”). Während der NS-Zeit durfte er nicht mehr als Journalist arbeiten, weil er sich weigerte, eine Loyalitätserklärung zu unterschreiben; er arbeitete daraufhin bei der I.G. Farben. Sein jüdischer Vater emigrierte 1936 nach Großbritannien.
Ab 1949 arbeitete Lembke beim Bayerischen Rundfunk, ab 1956 als stellvertretender Fernsehdirektor, später als Chefredakteur. Er moderierte „Was bin ich?” von 1955 bis 1958 und erneut von 1961 bis 1989 — über 330 Folgen. In der Sendung erriet ein Rateteam den Beruf der Gäste durch Ja-Nein-Fragen; bekannt wurde Lembkes Standardfrage „Welches Schweinderl hätten S’ denn gern?”. 1972 war er für die Rundfunk- und Fernsehübertragungen der Olympischen Sommerspiele in München verantwortlich.
Familie: Ehefrau und Tochter
Robert Lembke heiratete 1935 Mathilde Bertholt, genannt „Heidi”. Drei Jahre später kam die gemeinsame Tochter zur Welt. Über sein Privatleben sprach Lembke öffentlich nur zurückhaltend.
Häufige Fragen
Lebt Robert Lembke noch?
Nein. Online kursiert gelegentlich die Behauptung, Robert Lembke sei noch am Leben – das ist falsch. Er starb am 14. Januar 1989 in München im Alter von 75 Jahren. Solche Gerüchte beruhen meist auf Verwechslungen oder ungeprüften Internetquellen.
War Robert Lembke verheiratet und hatte er Kinder?
Ja. Robert Lembke war mit Mathilde „Heidi” Bertholt verheiratet. Das Paar hatte eine gemeinsame Tochter. Zu seinem Familienleben äußerte er sich öffentlich nur selten.
Das Wichtigste in Kürze
Die Robert Lembke Todesursache ist gut dokumentiert: Der Moderator starb am 14. Januar 1989 in München an den Folgen einer Herz-Bypass-Operation, vier Tage nach seiner letzten „Was bin ich?”-Folge. Mit ihm endete eine der längsten Moderatorenkarrieren des deutschen Fernsehens.


